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Diakonie RWL: „Keine Verbesserungen für Pflegekräfte und Missbrauch des Ehrenamts“

„Das vom Gesetzgeber als große Verbesserung für Pflegebedürftige und Pflegekräfte gepriesene Pflegestärkungsgesetz erweist sich bei näherer Betrachtung für die Pflegekräfte in den Einrichtungen und Diensten als Enttäuschung. Sie gehen leer aus“, kritisiert Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie RWL.

Im Mittelpunkt der Kritik stehen dabei die niedrigschwelligen Angebote, die ohne Fachkräfte organisiert werden sollen und die zusätzlich zur regulären Pflege und Betreuung erbracht werden müssen, betont die Diakonie. Bereits heute bestehe eine personelle Unterdeckung von 25 %.

Im ambulanten Bereich sieht es nach Einschätzung der Diakonie nicht anders aus. Mit dem Prinzip des ehrenamtlichen Engagements sei es nicht vereinbar, dass Leistungen der hauswirtschaftlichen Versorgung in den niedrigschwelligen Sektor verlagert werden sollen. Das schaffe neue prekäre Arbeitsverhältnisse, so der Verband.

Der Beitrag ist von Herrn Michael Schulz von sc-Newsletter zur Verfügung gestellt worden.

Kategorie: News | Tags:

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