Schlechte Arbeitsbedingungen in deutschen Pflegeheimen

Immer weniger Pfleger betreuen immer mehr Pflegebedürftige. Kaum einer will in dem Beruf arbeiten. Eine Umfrage des DBfK mit erschreckenden Ergebnissen macht klar, warum der Beruf so unattraktiv ist, berichtet „Die Welt“.

Konkret heißt es beim DBfK: „Immer mehr Arbeit soll von immer weniger und geringer qualifiziertem Pflegepersonal bewältigt werden, bei steigenden Qualitätsanforderungen. Arbeitsrecht und Arbeitsschutzbestimmungen werden dabei gern großzügig ausgelegt, immer auf Kosten der Beschäftigten“. Das scheint in vielen Einrichtungen längst Normalität geworden zu sein.

„Wer mehr Attraktivität für die Pflegeberufe will, darf nicht gleichzeitig schlechte Arbeitsbedingungen tolerieren. Diese Verantwortung tragen Politiker, Aufsichtsbehörden und Arbeitgeber gleichermaßen“, mahnt DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein an.

Der Beitrag ist von Herrn Michael Schulz von sc-Newsletter zur Verfügung gestellt worden.

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