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Neue Studie von Roland Berger: Deutscher Pflegemarkt wächst weiter

Der deutsche Pflegemarkt wächst – und das seit 2005 jährlich um rund 5 Prozent, mehr als die Gesamtwirtschaft. Und er wächst weiter: Einschätzungen der neuen Studie „Wachstumsmotor Pflege“ der Unternehmensberatung Roland Berger zufolge bis 2030 von derzeit rund 50 Milliarden auf bis zu 85 Milliarden Euro.

Ursächlich dafür ist unter anderem der demografische Wandel: Bis 2030 wird sich die Anzahl der Menschen mit Pflegebedarf von derzeit 2,9 Millionen auf geschätzte 3,5 Millionen erhöhen. Auch der Bedarf an professioneller Altenpflege nimmt in Deutschland zu. Derzeit werden mehr als 1,3 Millionen Pflegebedürftige in ihrem eigenen Zuhause von Angehörigen betreut. Dadurch das immer mehr Menschen alleine leben, werden in Zukunft jedoch mehr Fachkräfte benötigt, vor allem für die Pflege bei Krankheiten wie Demenz. Aber schon jetzt sei nicht mehr genug qualifiziertes Personal vorhanden. Das treibe die Preise weiter in die Höhe, so die Ergebnisse der Analyse.

„Andererseits gehen wir auch von Trends aus, die den Pflegemarkt bremsen werden,“ sagt Oliver Rong, Partner von Roland Berger und Leiter der Healthcare Practice in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Verstärkte Prävention und medizinisch-technischer Fortschritt werden zum Beispiel dafür sorgen, dass immer mehr Menschen länger gesund bleiben.“ Das reduziere den pflegerischen Aufwand am Lebensende.

Insgesamt ist er aber weiterhin von einem Wachstum des deutschen Pflegemarkts überzeugt: „Bis 2030 erwarten wir ein Marktvolumen von 65 bis 85 Milliarden Euro,“ so Rong. Der wachsende Markt bringe gesteigerte Herausforderungen für Pflegeanbieter. Der Wettbewerb um Personal und Marktanteile werde steigen, ist Rong überzeugt. Gefragt sei deshalb eine klare Strategie.

Hier können Sie die komplette Studie „Wachstumsmotor Pflege“ downloaden.

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