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2020 wird „Internationales Jahr der Pflegenden und Hebammen“

Auf der 72. World Health Assembly am 24. Mai in Genf hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossen, das Jahr 2020 als weltweites Jahr der professionell Pflegenden und Hebammen auszurufen. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßt diese Entscheidung: „Wir erwarten, dass jetzt endlich auch in Deutschland die Pflegeberufe an allen wichtigen Entscheidungen im System beteiligt werden“, sagte DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein dazu. Sie wünscht sich, dass das Jahr der Pflegenden schon im Vorfeld für kräftige Investitionen in die Profession sorgt. Schließlich sei allzu lange an der Pflege gespart worden.

Universelle Gesundheitsversorgung ohne Pflegende und Hebammen nicht möglich

Auch der Generaldirektor der WHO, Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, erhofft sich vom „Internationalen Jahr der Pflegenden und Hebammen“ mehr Anerkennung und Förderung dieser beiden Pflegeberufe. „Ohne sie werden wir die nachhaltigen Entwicklungsziele und eine universelle Gesundheitsversorgung nicht erreichen können“, stellte er bei der Bekanntgabe in Genf fest.

Annette Kennedy, die Präsidentin des International Council of Nurses (ICN), betonte, dass diese Ehrung ganz besonders willkommen sei, weil sich 2020 der Geburtstag der Pionierin der Krankenpflege, Florence Nightingale, zum 200. Mal jährt: „Florence Nightingale nutzte ihre Lampe, um die Orte zu beleuchten, an denen Pflegende arbeiteten. Ich hoffe, die Würdigung von 2020 als Internationales Jahr der Pflegenden und Hebammen wird uns eine neue Vision bringen. Davon, was Pflegen in einer neuen Ära bedeutet und wie professionell Pflegende den Weg weisen können zu universeller Gesundheitsversorgung und Gesundheit für alle!“

Quelle: DBfK

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